
Sigma 20-60mm F2.8-4 DG | Contemporary
Viel Brennweite, G-Master-Qualität und trotzdem unter einem Kilogramm:
24-70 mm gilt seit Jahren als einer der Standard-Brennweitenbereiche für Vollformatkameras, aber wenige wissen, wie praktisch und alltagstauglich 20-60 mm ist. Und vor allem das neue Sigma 20-60 mm F2.8-4 DG Contemporary ist auch noch eine extrem kompakte Wahl für Sony und L-Mount Fotografen.
Mit 20 mm am kurzen Ende bekommt ihr deutlich mehr aufs Bild, während die 60 mm am anderen Ende immer noch genügend Spielraum für Portraits, Details und alltägliche Motive bieten. Durch das erstaunlich kleine Gehäuse und richtet sich damit vor allem an Fotografen und Content Creator, die möglichst flexibel unterwegs sein möchten, ohne mehrere Objektive mitzunehmen.

20 bis 60 Millimeter: mehr Weitwinkel für den Alltag
Vier Millimeter Unterschied zu einem 24-70 mm klingen zunächst nicht nach besonders viel. Im Weitwinkel machen sie sich im Bild aber deutlich bemerkbar. Landschaften wirken großzügiger, bei Architektur bekommt ihr leichter ein komplettes Gebäude ins Bild und in engen Innenräumen müsst ihr weniger weit zurückgehen. Auch für Video und vor allem Vlogging sind 20 mm praktisch, weil der Bildausschnitt deutlich mehr Umgebung einschließt.
Zoomt ihr weiter hinein, deckt das Objektiv gleichzeitig einige der beliebtesten Brennweiten des Alltags ab: Rund 35 mm funktionieren hervorragend für Reportage, Street und Reise, während sich die längeren Brennweiten bis 60 mm gut für Details und Portraits eignen.
Natürlich ersetzt ein Zoom mit F2.8-4 keine Sammlung lichtstarker Festbrennweiten. Der große Vorteil liegt vielmehr darin, viele unterschiedliche Bildwinkel mit einem einzigen kompakten Objektiv abzudecken. Objektivwechsel werden seltener und ihr könnt euch stärker auf das Motiv konzentrieren.
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G Master Qualität
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Geringes Gewicht von nur 994g
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Schneller AF dank XD-Linearmotoren
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Wettergeschütztes Design
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Zusätzliche Reichweite mit Telekonverter
- Geringes Gewicht von nur 995g
- Schneller AF mit präzisem Tracking
- herausragende G Master Qualität
- zusätzliche Reichweite mit optionalen Telekonvertern
Klein, leicht und erstaunlich nah dran
Das Sigma 20-60mm F2.8-4 DG Contemporary wiegt je nach Anschluss nur 375 beziehungsweise 385 Gramm und ist mit einer Länge von rund 86 bis 88 mm ausgesprochen kompakt. Der Filterdurchmesser liegt bei ebenfalls angenehm handlichen 67 mm. Dadurch entsteht zusammen mit einer kompakten Vollformatkamera ein Setup, das sich auch über mehrere Stunden bequem tragen lässt.
Eine weitere Stärke zeigt sich, wenn das Motiv direkt vor der Kamera liegt. Bei 28 mm beträgt die Naheinstellgrenze nur 15,8 cm, bei 35 mm erreicht das Objektiv einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:2,3. Selbst bei 60 mm sind noch 1:2,9 möglich. Damit lassen sich beispielsweise Essen, Pflanzen, kleine Gegenstände oder Details unterwegs groß abbilden.
Gerade die Kombination aus Ultraweitwinkel und kurzer Aufnahmedistanz eröffnet zusätzlich kreative Perspektiven: Das Motiv kann sehr präsent im Vordergrund stehen, während gleichzeitig viel von seiner Umgebung sichtbar bleibt.

Für Foto und Video entwickelt
Kompakt bedeutet beim neuen Sigma nicht, dass bei der optischen Konstruktion Kompromisse gemacht wurden. Im Inneren arbeiten 15 Elemente in 13 Gruppen, darunter drei asphärische Linsen und drei SLD-Glaselemente. Sigma möchte damit eine gleichmäßig hohe Schärfe über den Zoombereich erreichen und gleichzeitig das Gehäuse klein halten. Auch Flares und Ghosting wurden bei der Entwicklung gezielt reduziert.
Für die Fokussierung setzt Sigma auf seinen HLA (High-response Linear Actuator). Der Linearmotor arbeitet schnell und leise und eignet sich damit nicht nur für Fotos, sondern auch für Videoaufnahmen. Hinzu kommt ein minimiertes Focus Breathing.
Für den Einsatz unterwegs ist das Gehäuse außerdem gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Die Frontlinse besitzt zusätzlich eine wasser- und ölabweisende Beschichtung. Wichtig: Spritzwasserschutz bedeutet natürlich nicht, dass das Objektiv wasserdicht ist.
Was uns am Objektiv fehlt, sind ein Blendenring und zusätzliche Schalter direkt am Gehäuse, zum Beispiel für den schnellen Wechsel zwischen Autofokus und manuellem Fokus. Gerade in Situationen, in denen Einstellungen schnell angepasst werden müssen, ist der Weg über das Kameramenü umständlich. Das reduzierte Design wirkt zwar edel und aufgeräumt, in der Praxis vermisst man die direkten Bedienelemente jedoch deutlich.

Für wen ist das Sigma 20-60mm F2.8-4 interessant?
Besonders spannend ist das Objektiv für Fotografen, die viel unterwegs sind. Reise, Street, Landschaft, Alltag und Reportage passen sehr gut zum Brennweitenbereich. Wer bisher neben seinem Standardzoom zusätzlich ein Ultraweitwinkel eingepackt hat, könnte mit dem Start bei 20 mm häufiger auf ein zweites Objektiv verzichten.
Auch als erstes hochwertiges Zoom für eine Vollformatkamera ergibt das Konzept Sinn: Der Brennweitenbereich ist flexibel genug, um unterschiedliche fotografische Bereiche auszuprobieren, ohne direkt mehrere Objektive kaufen zu müssen.
Wer hingegen häufig Sport, Wildlife oder klassische Portraits mit deutlich längeren Brennweiten fotografiert, wird über die 60 mm hinaus weiterhin ein zusätzliches Objektiv benötigen. Und wer maximale Freistellung sucht, wird mit einer lichtstarken Festbrennweite weiterhin mehr Möglichkeiten haben.
Unterm Strich ist das Sigma deshalb weniger ein Spezialobjektiv für einen einzelnen Einsatzzweck als vielmehr ein vielseitiges Immer-drauf-Zoom für Vollformat. Wer möglichst viel fotografische Flexibilität möchte, gleichzeitig aber Gewicht und Größe reduzieren will, bekommt hier einen interessanten Mittelweg zwischen Ultraweitwinkel und klassischem Standardzoom.
Das Objektiv ist für spiegellose Vollformatkameras erhältlich und wird mit Sony E-Mount und L-Mount angeboten.
Die L-Mount-Version wiegt rund 385 Gramm, die Sony-E-Mount-Version rund 375 Gramm. Damit gehört das Objektiv zu den besonders kompakten Vollformat-Zooms seiner Klasse.
Ja. Neben dem geringen Gewicht bietet das Objektiv einen schnellen und leisen HLA-Autofokus sowie minimiertes Focus Breathing. Dadurch eignet es sich auch für Aufnahmen aus der Hand und den Einsatz auf einem Gimbal.