
Canon EOS R8 Mark II:
Canons kompakter Vollformat-Allrounder für Einsteiger, Umsteiger und Zweitkamera
Wir müssen über diese Kamera sprechen: die Canon EOS R8 Mark II. Je länger wir sie genutzt haben, desto besser hat sie uns gefallen. Von außen wirkt die neue EOS R8 Mark II überraschend frisch. Schaut man dagegen auf den Sensor und einige der technischen Grundlagen, kommt einem vieles ziemlich bekannt vor. Im praktischen Einsatz zeigt sich allerdings schnell: Wirklich fehlen tut dieser Kamera nur wenig.
Die entscheidende Frage ist deshalb weniger, ob Canon hier überall die neueste Technik verbaut hat. Viel spannender ist: Reicht das Gesamtpaket, um den Preis zu rechtfertigen? Und für wen ist die Canon EOS R8 Mark II die richtige Kamera? Genau das schauen wir uns an.
Inhaltsverzeichnis
Canon EOS R8 Mark II: Das Wichtigste in Kürze
Neues Design: Canon wird wieder kantiger
Bekannter 24,2 Megapixel Vollformat-Sensor
Endlich IBIS: Das vielleicht wichtigste Upgrade der R8 Mark II
40 Bilder pro Sekunde und Pre-Capture: Schnell genug für Action
Autofokus: Fotografieren, ohne ständig an den Einstellungen zu schrauben
Kompakter Body, große RF-Objektivauswahl
16 neue Farbfilter für fertige Looks direkt aus der Kamera
Video: 4K 60p und Full HD mit bis zu 180 fps
Der Preis ist der Knackpunkt
Für wen lohnt sich die Canon EOS R8 Mark II?
Fazit zur Canon EOS R8 Mark II
FAQs
Bild: CanonCanon EOS R8 Mark II: Das Wichtigste in Kürze
Die EOS R8 ist grundsätzlich Canons kompakter Einstieg ins spiegellose Vollformat. Die R8 Mark II führt dieses Konzept weiter und will Allroundkamera, Reisebegleiter, Einstieg ins Vollformat und kompakte Zweitkamera zugleich sein. Gerade für Fotografen, die von einer älteren Spiegelreflexkamera wechseln oder ihre erste Vollformat-Systemkamera suchen, ist das spannend. Genau diese Positionierung zieht sich auch durch das offizielle Produktmaterial.
Canon EOS R8 Mark II Gehause
- 24,2 Megapixel Vollformatsensor
- IBIS mit bis zu 7,5 Stufen Stabilisierung
- bis zu 40 Bilder pro Sekunde
- Pre-Capture mit bis zu 20 Bildern
- Dual Pixel CMOS AF II mit Motiv- und Personenerkennung
- 16 Farbfilter
- 4K-Video mit bis zu 60p
- Full-HD mit bis zu 180 Bildern pro Sekunde
- kompaktes & leichtes Gehäuse
- RF-Bajonett mit großer Auswahl an RF-Objektiven
Bild: CanonNeues Design: Canon wird wieder kantiger
Zuerst das Offensichtliche: Das Design. Denn hier geht die R8 Mark II in eine für aktuelle Canon-Kameras eher ungewohnte Richtung.
In den vergangenen Jahrzehnten waren Canon-Kameras meist stark abgerundet. Ergonomie stand klar im Vordergrund – mit dem Nebeneffekt, dass manche Bodies etwas größer und wuchtiger wirkten, als sie unbedingt sein müssten.
Bei der EOS R8 Mark II wird es wieder kantiger. Flachere Oberflächen, schärfere Linien und ein insgesamt reduzierterer Body erinnern fast ein bisschen an ältere Canon-Designs. Hier muss man direkt an die Canon T70 denken. Trotzdem geht die Ergonomie nicht verloren: Der Griff ist sogar noch etwas markanter als beim Vorgänger.
Ob man diese neue Designsprache mag, ist natürlich Geschmackssache. Wir finden aber, dass sie der Kamera einen eigenständigen Look gibt und das Canon-Line-up damit durchaus etwas auffrischt.
Auch das Bedienkonzept wurde überarbeitet und lässt sich etwas besser einhändig nutzen. Einen Kritikpunkt gibt es allerdings: Off, Foto und Video liegen wieder auf demselben Schalter. Dadurch kann es passieren, dass man beim Ausschalten zu weit dreht und versehentlich im Videomodus landet. Ein weiteres Einstellrad (beispielsweise als Daumenrad) hätten wir ebenfalls gerne gesehen.
Der große Vorteil bleibt dafür erhalten: Die EOS R8 Mark II ist klein und leicht. Genau das macht sie als Reise-, Street- oder Alltagskamera interessant. Für sehr große Hände könnte sie fast schon etwas zu kompakt sein; Canon bietet dafür allerdings einen optionalen Erweiterungsgriff an.

Bekannter 24,2 Megapixel Vollformat-Sensor
Beim Blick auf die technischen Daten gibt es zunächst keine große Überraschung. Die Kamera arbeitet mit einem 24,2-Megapixel-Vollformat Sensor und DIGIC-X-Prozessor.
Das klingt im Jahr 2026 vielleicht nicht besonders spektakulär – ist in der Praxis aber nicht unbedingt ein Nachteil.
Schon bei der bisherigen EOS R8 und der EOS R6 Mark II hat sich diese Auflösung als hervorragender Allround-Kompromiss erwiesen. Sie liefert genug Details für die meisten Anwendungen, ohne unnötig große Dateien zu produzieren.
Was uns dabei weiterhin gefällt, ist der Look der Bilder: natürliche, nicht überschärfte Details, angenehme Farben und eine hohe Flexibilität bei der Bearbeitung. Das Ergebnis wirkt hochwertig, ohne einen übermäßig sterilen, digitalen Charakter zu bekommen.
Klar: Ein neuer Sensor mit höherer Auflösung wäre auf dem Datenblatt reizvoll gewesen. Gleichzeitig wäre dann aber vermutlich auch der Preis noch einmal in eine andere Richtung gegangen.

Endlich IBIS: Das vielleicht wichtigste Upgrade der R8 Mark II
Der für uns wichtigste Unterschied ist deshalb ein anderer: Die Canon EOS R8 Mark II besitzt endlich einen kamerainternen Bildstabilisator.
Genau das hat uns bei der ursprünglichen EOS R8 gefehlt. Gerade bei einer kompakten Hybridkamera, die sowohl zum Fotografieren als auch zum Filmen gedacht ist, gehört ein stabilisierter Sensor unserer Meinung nach mittlerweile einfach dazu.
Canon gibt für den Sensorshift-IBIS eine Stabilisierung von bis zu 7,5 Belichtungsstufen in der Bildmitte und 7,0 Stufen am Bildrand an – abhängig vom verwendeten Objektiv.
Das bringt mehr Sicherheit:
- bei längeren Belichtungszeiten aus der Hand
- bei Available-Light-Aufnahmen
- auf Reisen ohne Stativ
- beim Filmen aus der Hand
- und generell dann, wenn man möglichst kompakt unterwegs sein möchte.
Für uns behebt Canon damit einen der größten Kritikpunkte des Vorgängers. Im Video-Skript war der fehlende IBIS sogar als einer der ausschlaggebenden Gründe beschrieben, sich gegen die erste R8 zu entscheiden.

40 Bilder pro Sekunde und Pre-Capture: Schnell genug für Action
Trotz der bekannten Sensorbasis hat Canon der R8 Mark II mehr Leistung und einige Funktionen aus höher positionierten Kameras spendiert.
Mit dem elektronischen Verschluss schafft sie bis zu 40 Bilder pro Sekunde. Besonders spannend ist dazu die Voraufnahme beziehungsweise Pre-Capture-Funktion.
Dabei speichert die Kamera bereits Aufnahmen, bevor der Auslöser vollständig gedrückt wurde. Bei 40 B/s können bis zu 20 Bilder aus der halben Sekunde vor dem eigentlichen Auslösen erhalten bleiben.
Gerade bei:
- Wildlife,
- Sport,
- Action,
- Kindern,
- Haustieren
kann das den Unterschied zwischen „fast erwischt“ und dem perfekten Moment ausmachen.
Mit 40 Bildern pro Sekunde plus Pre-Capture muss jedenfalls schon einiges passieren, damit man einen entscheidenden Moment komplett verpasst.
Autofokus: Fotografieren, ohne ständig an den Einstellungen zu schrauben
Beim Autofokus spielt Canon traditionell weit vorne mit – und die EOS R8 Mark II macht hier keine Ausnahme.
Der Dual Pixel CMOS AF II erkennt und verfolgt unter anderem Menschen, Tiere und Fahrzeuge. Die Abdeckung reicht bei automatischer Motiverkennung über praktisch den gesamten Bildbereich.
Besonders praktisch ist die Personen-Priorität. Wichtige Personen lassen sich registrieren, sodass die Kamera diese beim Fokussieren bevorzugt. Das ist beispielsweise für Events, Hochzeiten, Reportagen oder Sport interessant. Canon hebt diese Funktion auch explizit als Teil des Autofokussystems hervor.
Und eine scheinbar kleine Änderung macht im Alltag einen großen Unterschied: der Joystick. Autofokuspunkte lassen sich damit deutlich angenehmer verschieben als beim Vorgänger.
Eigentlich ist das beste Kompliment für einen Autofokus aber, wenn man kaum noch über ihn nachdenken muss. Genau das ist hier häufig der Fall. Besonders für Einsteiger oder Fotografen, die während der Aufnahme nicht permanent Einstellungen verändern möchten, ist das angenehm.
Kompakter Body, große RF-Objektivauswahl
Ein weiterer Grund, warum das Konzept inzwischen besser funktioniert als noch vor einigen Jahren, ist das gewachsene Canon-RF-Objektivsystem.
Es gibt mittlerweile sowohl kleine Festbrennweiten als auch kompakte Zoomobjektive. Dadurch lässt sich die R8 Mark II sehr unterschiedlich konfigurieren: vom lichtstarken 50mm bis zum flexiblen 24-105mm Reisezoom.
Wir haben unter anderem viel mit einem 28-70mm F2.8 gearbeitet, aber auch mit kompakteren Festbrennweiten verschiedene Bokeh-Looks ausprobiert. Durch die hohe Serienbildgeschwindigkeit bietet sich die Kamera gleichzeitig für längere Teleobjektive und Sport-, Action- oder Wildlife-Fotografie an.
RF-Objektive werden direkt unterstützt; EF-Objektive können über entsprechende EF-EOS-R-Adapter verwendet werden.
Bild: Canon16 neue Farbfilter für fertige Looks direkt aus der Kamera
Spannend wird es auch für alle, die nicht jedes Bild erst ausführlich am Rechner bearbeiten wollen.
Die EOS R8 Mark II bietet 16 Farbfilter, darunter Looks wie:
- NegativeFilmtone
- PositiveFilmtone
- StoryTeal&Orange
- RetroGreen
- Sepiatone
- TastyWarm
- ClearPurple
Die Filterstärke lässt sich von 0 bis 100 Prozent einstellen. Daneben gibt es zusätzlich die bekannten Canon-Bildstile wie Porträt, Landschaft, Neutral, Monochrom und drei benutzerdefinierte Varianten.
Wer auf Reisen oder im Alltag schnell einen fertigen Look haben möchte, bekommt mehr kreative Möglichkeiten direkt in der Kamera.
Bei Fotos gibt es aber eine wichtige Einschränkung: Die Farbfilter stehen nicht zusammen mit RAW beziehungsweise C-RAW zur Verfügung.
Hier hätten wir uns noch etwas mehr gewünscht – beispielsweise die Möglichkeit, parallel ein neutrales RAW zu speichern, eigene Filter vollständig selbst anzulegen oder Looks mit anderen Nutzern auszutauschen. Auch zusätzliche Effekte wie Filmkorn oder Vignettierung hätten gut zum Konzept gepasst.
Video: 4K 60p und Full HD mit bis zu 180 fps
Auch wenn die R8 Mark II für uns in erster Linie eine Fotokamera bzw. Hybridkamera ist, wurde der Videobereich nicht künstlich abgespeckt.
4K UHD ist mit bis zu 59,94 beziehungsweise 50 Bildern pro Sekunde möglich. Für Slow Motion stehen in Full HD Bildraten bis knapp 180 fps zur Verfügung. Canon nennt konkret 179,82, 150, 119,88 und 100 B/s als High-Frame-Rate-Optionen. 4K wird außerhalb bestimmter Crop- und Sondermodi per 6K-Oversampling erzeugt.
Dazu kommen Funktionen für ambitioniertere Videoanwender, darunter Canon Log 3, 10-Bit-Aufzeichnungsmöglichkeiten, Fokus- und Belichtungshilfen sowie verschiedene benutzerdefinierte Bildprofile.
Unterm Strich schafft Canon hier einen guten Spagat: Wer nur gelegentlich Clips aufnehmen möchte, wird nicht von unnötiger Komplexität erschlagen. Wer Video etwas ernster nimmt, bekommt trotzdem ausreichend Werkzeuge zum Arbeiten.

Der Preis ist der Knackpunkt
Und damit kommen wir zum wahrscheinlich schwierigsten Thema: dem Preis. Zur Veröffentlichung liegt die EOS R8 Mark II UVP bei knapp 1.800 Euro. Das ist für eine Kamera, die den Einstieg ins Vollformat besonders attraktiv machen soll, eine Menge Geld.
Inflationsbereinigt ist sie zwar nicht zwingend teurer als der Vorgänger zum Marktstart, trotzdem hätten wir uns einen etwas niedrigeren Einstiegspreis gewünscht.
Vor allem, weil die EOS R6 Mark II preislich je nach Marktangebot nicht zwangsläufig weit entfernt liegt. Sie bietet unter anderem Vorteile wie zwei SD-Kartenslots, einen besseren Sucher, größere Akkus und einen größeren Pufferspeicher – und bleibt damit für viele professionelle Einsätze die stärkere Wahl.
Gleichzeitig dürfte die erste EOS R8 durch den Generationswechsel besonders interessant werden. Wer auf IBIS und die neuen Funktionen verzichten kann, könnte dort ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis finden.
Für wen lohnt sich die Canon EOS R8 Mark II?
Die Frage lässt sich eigentlich auf zwei große Zielgruppen herunterbrechen.
Wer bereits eine EOS R8 besitzt, muss nicht automatisch auf die Mark II wechseln. Der IBIS und die zusätzlichen Komfortfunktionen sind klare Verbesserungen, aber das grundlegende Kamerakonzept bleibt ähnlich.
Für bestehende Canon-Vollformatnutzer ist die R8 Mark II vor allem als kompakte Zweitkamera interessant – etwa als leichterer Body für Reisen oder Situationen, in denen eine R5- oder R6-Kombination unnötig groß wäre.
Richtig spannend wird sie aber für alle, die:
- ihre erste Vollformatkamera suchen,
- von einer älteren DSLR auf eine spiegellose Kamera wechseln möchten,
- einen kompakten Foto-/Video-Allrounder suchen,
- eine leichte Reisekamera mit Vollformatsensor wollen,
- oder eine Kamera suchen, die einfach zu bedienen ist und trotzdem genügend Reserven für die nächsten Jahre bietet.
Genau dort spielt die EOS R8 Mark II ihre größten Stärken aus. Sie ist weniger das Upgrade für R8-Besitzer, sondern vielmehr für den Einstieg ins Vollformat, den Umstieg von älteren DSLR-Kameras oder als kompakte Ergänzung eines bestehenden professionellen Systems gedacht
Fazit zur Canon EOS R8 Mark II
Je mehr Zeit wir mit der Canon EOS R8 Mark II verbringen, desto besser gefällt sie uns.
Auf dem Datenblatt mag sie an manchen Stellen zunächst unspektakulär wirken. Der 24-Megapixel-Sensor ist kein Auflösungsrekord und einige technische Grundlagen kennen wir bereits. Aber wie wichtig ist am Ende wirklich die Sensor-Generation, wenn Bildqualität, Autofokus, Geschwindigkeit und Bedienung überzeugen?
Genau hier ergibt die R8 Mark II als Gesamtpaket Sinn.
Der neue IBIS behebt einen der größten Schwachpunkte des Vorgängers. Der Autofokus ist schnell und unkompliziert. 40 Bilder pro Sekunde und Pre-Capture geben reichlich Reserven für Action. Die Videofunktionen sind umfangreich genug, ohne das Bedienkonzept unnötig kompliziert zu machen. Und das neue, kantigere Design macht die Kamera optisch endlich einmal etwas anders.
Wer schon eine EOS R8 besitzt, muss nicht unbedingt wechseln. Wer dagegen neu ins Vollformat einsteigen, von einer DSLR umsteigen oder eine kompakte Zweitkamera suchen möchte, bekommt mit der Canon EOS R8 Mark II einen sehr starken Allrounder.
Die R8 Mark II ist eine Kamera, die technisch kaum im Weg steht und mit der man einfach gerne fotografiert.
Ja. Im Gegensatz zur ursprünglichen EOS R8 besitzt die EOS R8 Mark II einen kamerainternen Sensorshift-Bildstabilisator (IBIS). Canon gibt eine Stabilisierung von bis zu 7,5 Stufen in der Bildmitte beziehungsweise 7,0 Stufen am Rand an, abhängig vom verwendeten Objektiv.
Die EOS R8 Mark II besitzt einen 24,2-Megapixel-Vollformatsensor und arbeitet mit einem DIGIC-X-Bildprozessor.
Mit elektronischem Verschluss sind bis zu 40 Bilder pro Sekunde möglich. Zusätzlich unterstützt die Kamera eine Voraufnahme, bei der bis zu 20 Bilder aus der halben Sekunde vor dem vollständigen Auslösen gespeichert werden können.
Der Dual Pixel CMOS AF II kann unter anderem Menschen, Tiere und Fahrzeuge erkennen und verfolgen. Hinzu kommt eine Personen-Prioritätsfunktion, mit der ausgewählte Personen beim Autofokus bevorzugt werden können.
Ja. Die Kamera unterstützt 4K UHD mit bis zu 59,94 beziehungsweise 50 fps. Für höhere Bildraten stehen Full-HD-Aufnahmen mit bis zu 179,82 fps zur Verfügung.
Ja. Canon Log 3 gehört zu den verfügbaren benutzerdefinierten Video-Bildeinstellungen. Darüber hinaus stehen unter anderem Canon 709, PQ und HLG zur Verfügung.
Das Gehäuse wiegt laut Canon ungefähr 499 Gramm. Mit Akku und Speicherkarte sind es etwa 546 Gramm.
Die Kamera unterstützt SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten sowie UHS-II. Sie besitzt keinen zweiten Kartensteckplatz.
Für Besitzer der ursprünglichen EOS R8 ist die Mark II kein zwingendes Upgrade. Der wichtigste Fortschritt ist der integrierte Bildstabilisator; dazu kommen Verbesserungen bei Bedienung, Autofokus und Funktionen. Wer mit seiner R8 zufrieden ist, kann aber durchaus bei ihr bleiben. Für Neueinsteiger ist die R8 Mark II das rundere Gesamtpaket.
Die R8 Mark II ist neuer, kompakter und leichter und eignet sich dadurch besonders gut als Reise-, Alltags- oder Zweitkamera. Die EOS R6 Mark II bietet unter anderem zwei Speicherkartenslots, einen höherwertigeren Sucher, einen größeren Akku und mehr Pufferspeicher und ist dadurch stärker auf professionellen Einsatz ausgelegt.
